Lexikon

Wiesenweihe

Wildbiologie

Die Wiesenweihe ist die schlankste heimische Weihe, ein Langstreckenzieher, der in Deutschland heute meist am Boden in Getreidefeldern brütet.

Wiesenweihen-Männchen im Flug schräg von oben mit grauem Gefieder, einer schwarzen Binde auf jedem Flügel, schwarzen Flügelspitzen und rostbraun gestreiften FlankenMit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung
Wiesenweihe, Männchen im Flug · KI-generierte Illustration

Ihre Flügel sind lang, schmal und spitz, ihr Flug ist leicht und gaukelnd. Das Männchen ist grau mit einer schwarzen Binde über den Flügel, ausgedehnt schwarzen Flügelspitzen und rostbraunen Streifen an den Flanken. Das Weibchen ist braun mit weißem Bürzel und dem Weibchen der Kornweihe sehr ähnlich, wirkt aber zierlicher.

Sie jagt niedrig über Feldern und Wiesen nach Feldmäusen, Kleinvögeln, Großinsekten und Eidechsen. Ihr Gelege mit meist drei bis fünf weißen Eiern liegt oft in Wintergerste oder Weizen und wird bei der Ernte leicht zerstört; deshalb suchen Naturschützer und Landwirte die Nester, markieren sie und lassen um sie herum eine Fläche stehen. Den Winter verbringt sie in Afrika südlich der Sahara und ist etwa von Ende April bis August bei uns.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion