Lexikon

Sanddorn

Wald und Feld · auch Gewöhnlicher Sanddorn

Der Sanddorn ist ein dorniger, heimischer Pionierstrauch mit schmalen, silbrigen Blättern und leuchtend orangefarbenen Beeren.

Herbstzweig eines weiblichen Sanddorns mit schmalen, silbrigen Blättern, spitzen Dornen und dicht sitzenden orangefarbenen BeerenMit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung
Zweig des Sanddorns mit Beeren · KI-generierte Illustration

Seine Seitentriebe enden in Dornen, die schmalen Blätter sind oberseits graugrün und unterseits von silbrigen Schuppenhaaren bedeckt. Männliche und weibliche Pflanzen sind getrennt, nur die weiblichen tragen Beeren. Diese sitzen im Herbst dicht gedrängt an den Zweigen, schmecken sehr sauer und enthalten viel Vitamin C.

Sanddorn besiedelt offene Rohböden: Küstendünen an Nord- und Ostsee, Kies- und Schotterflächen der Alpenflüsse und Kiesgruben. Mithilfe von Bakterien in Wurzelknöllchen bindet er Luftstickstoff und breitet sich über Ausläufer zu dichten Gebüschen aus. Schatten erträgt er nicht.

Auf trockenen, nährstoffarmen Flächen wie ausgebeuteten Kiesgruben eignet er sich gut für Pflanzungen, die zugleich Deckung und Äsung bieten. Die Beeren fressen vor allem Vögel im Winter.

Verwandte Begriffe

Fragen zu diesem Begriff üben

Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion