Sanddorn
Der Sanddorn ist ein dorniger, heimischer Pionierstrauch mit schmalen, silbrigen Blättern und leuchtend orangefarbenen Beeren.
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungSeine Seitentriebe enden in Dornen, die schmalen Blätter sind oberseits graugrün und unterseits von silbrigen Schuppenhaaren bedeckt. Männliche und weibliche Pflanzen sind getrennt, nur die weiblichen tragen Beeren. Diese sitzen im Herbst dicht gedrängt an den Zweigen, schmecken sehr sauer und enthalten viel Vitamin C.
Sanddorn besiedelt offene Rohböden: Küstendünen an Nord- und Ostsee, Kies- und Schotterflächen der Alpenflüsse und Kiesgruben. Mithilfe von Bakterien in Wurzelknöllchen bindet er Luftstickstoff und breitet sich über Ausläufer zu dichten Gebüschen aus. Schatten erträgt er nicht.
Auf trockenen, nährstoffarmen Flächen wie ausgebeuteten Kiesgruben eignet er sich gut für Pflanzungen, die zugleich Deckung und Äsung bieten. Die Beeren fressen vor allem Vögel im Winter.