Pfaffenhütchen
Das Pfaffenhütchen ist ein heimischer, stark giftiger Strauch, dessen rosarote Fruchtkapseln an die Kopfbedeckung eines Geistlichen erinnern.
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungDie jungen Zweige sind grün und vierkantig, oft mit Korkleisten. Die Blätter stehen gegenständig, sind elliptisch und fein gesägt und färben sich im Herbst leuchtend rot. Die unscheinbaren, grünlichen Blüten erscheinen im Mai und Juni. Im Herbst springen die vierlappigen, rosa bis karminroten Kapseln auf, und die Samen hängen in einem orangefarbenen Mantel heraus.
Der Strauch wächst an Waldrändern, in Auwäldern, Feldgehölzen und Hecken, gern auf nährstoffreichen, kalkhaltigen Böden. Er trägt keine Dornen und eignet sich gut für den Strauchmantel von Feldhecken und Feldgehölzen.
Alle Teile, besonders die Samen, sind für Menschen und viele Haustiere giftig. Rotkehlchen und andere Vögel fressen die Samen dennoch und verbreiten sie.