Lexikon

Kornelkirsche

Wald und Feld · auch Herlitze, Dirlitze

Die Kornelkirsche ist ein heimischer Strauch oder kleiner Baum, der schon im Februar und März vor dem Laubaustrieb mit gelben Blüten übersät ist.

Zweig einer Kornelkirsche mit gegenständigen, bogennervigen Blättern und drei länglichen, glänzend roten FrüchtenMit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung
Zweig der Kornelkirsche mit Früchten · KI-generierte Illustration

Die kleinen, gelben Blüten stehen in kugeligen Büscheln am kahlen Holz. Die Blätter sind gegenständig und ganzrandig, ihre Seitennerven verlaufen bogig zur Spitze. Reißt man ein Blatt vorsichtig auseinander, verbinden feine Fäden die Hälften. Im Spätsommer reifen länglich-ovale, glänzend rote Früchte, die säuerlich schmecken und essbar sind. Ihr Holz ist außergewöhnlich hart.

Sie liebt warme, sonnige Hänge, Waldränder und lichte Wälder auf kalkhaltigen Böden. Trotz des Namens ist sie keine Kirsche, sondern ein Hartriegelgewächs.

Für Bienen und andere Insekten ist ihre Blüte eine der ersten Nahrungsquellen im Jahr, die Früchte fressen Vögel, Dachs und Fuchs. Dornen trägt sie nicht.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion