Jagdlexikon

Götterbaum

Wald und Feld · auch Drüsiger Götterbaum

Der Götterbaum ist ein aus China stammender, sehr raschwüchsiger und invasiver Laubbaum mit bis zu einem Meter langen Fiederblättern.

Götterbaum mit Fiederblatt und Früchten · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Götterbaum mit Fiederblatt und Früchten · KI-generierte Illustration

Seine Blätter tragen sechs bis zwölf Paar Fiederblättchen; am Grund jedes Blättchens sitzen ein bis zwei kleine Zähne mit einer Drüse, das unterscheidet ihn sicher von Esche, Walnuss und Essigbaum. Zerrieben riechen die Blätter unangenehm. Im Juli blüht er grünlich gelb in großen, streng riechenden Rispen. Die flachen, gedrehten Flügelfrüchte färben sich rötlich und hängen lange am Baum.

Er besiedelt vor allem warme Städte, Bahnanlagen und Brachen, zunehmend auch lichte, trockene Wälder und Magerrasen. Aus Wurzeln und Stock treibt er nach dem Fällen massenhaft wieder aus, daher ist er schwer zu beseitigen; sein Saft kann die Haut reizen. Seit 2019 steht er auf der Unionsliste invasiver gebietsfremder Arten der EU.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion