Jagdlexikon

Moorfrosch

Wildbiologie · auch Rana arvalis

Der Moorfrosch ist ein kleiner Braunfrosch feuchter Wiesen, Moore und Bruchwälder, dessen Männchen sich zur Laichzeit für wenige Tage himmelblau färben.

Moorfrosch in Laichfärbung · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Moorfrosch in Laichfärbung · KI-generierte Illustration

Er wird rund fünf bis sechs Zentimeter lang. Er ist braun mit dunklen Flecken und dunklem Schläfenfleck, viele Tiere tragen ein scharf begrenztes helles Rückenband. Vom ähnlichen Grasfrosch unterscheidet ihn die spitzere Schnauze und der große, harte Fersenhöcker an der Hinterfußsohle. Die Blaufärbung der laichenden Männchen und ihr glucksender Ruf, der an Luftblasen unter Wasser erinnert, machen ihn unverwechselbar.

Er bewohnt Nass- und Feuchtwiesen, Erlen- und Birkenbruchwälder, Auwälder und Moore. Gelaicht wird von März bis April in fischfreien, pflanzenreichen und besonnten Flachwasserzonen, jedes Weibchen setzt ein bis zwei Laichballen ab. Der Moorfrosch steht in Anhang IV der FFH-Richtlinie und ist damit nach dem Bundesnaturschutzgesetz streng geschützt.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion