Marderhund
Eingewanderter Neozoon aus Ostasien, jagdlich als invasive Art bedeutsam.
Der Marderhund ist ein hundeartiger Neozoon und trotz seines Namens kein Marder. Für die Jagdpraxis ist er vor allem wegen Prädationsdruck, Krankheitsübertragung und Verwechslungsgefahr wichtig.
Art und Herkunft
Der Marderhund stammt ursprünglich aus Ostasien und hat sich in Europa stark ausgebreitet. Er ist ein Canide und damit ein Verwandter des Hundes, nicht der Marder. Sein gedrungener Körper und die Gesichtsmaske machen ihn auffällig.
Jagdliche Bedeutung
Marderhunde sind als invasive Art in vielen jagdlichen Zusammenhängen wichtig. Sie können Bodenbrütergelege beeinträchtigen und spielen hygienisch etwa bei Parasiten- und Krankheitsfragen eine Rolle. In der Prüfung muss der Marderhund sicher erkannt und sauber eingeordnet werden.
Verwandte Begriffe