Jagdlexikon

Aaskäfer

Wildbiologie · auch Silphidae

Aaskäfer sind eine Käferfamilie, deren Arten und Larven sich von Tierkadavern ernähren, zu ihnen gehören die Totengräber.

In Mitteleuropa leben knapp 30 Arten. Sie finden Kadaver über den Geruch oft schon nach kurzer Zeit und tragen dazu bei, dass verendete Kleintiere rasch verschwinden. Viele Aaskäfer sind flach und schwarz; die Totengräber dagegen tragen zwei orangerote Querbinden auf den schwarzen Flügeldecken und haben keulenförmig verdickte Fühler.

Totengräber betreiben Brutpflege: Ein Paar gräbt eine tote Maus oder einen kleinen Vogel ein, entfernt Fell oder Federn und hält den Fleischballen mit Sekreten frisch. Das Weibchen legt seine Eier daneben und füttert die Larven anfangs mit vorverdautem Brei. Der Begriff Totengräber bezeichnet in der Jägersprache zudem einen Hund, der Wild vergräbt, statt es zu bringen.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion