Jagdlexikon

Hornisse

Wildbiologie · auch Vespa crabro

Die Hornisse ist die größte heimische Faltenwespe; sie lebt in einjährigen Völkern, jagt Insekten und ist besonders geschützt.

Hornisse · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Hornisse · KI-generierte Illustration

Arbeiterinnen werden etwa 18 bis 25 Millimeter lang, die Königin bis rund 35 Millimeter. Kopf und Brust sind rotbraun und schwarz, der Hinterleib gelb mit braunschwarzen Binden. Ihre Nester aus Holzfasern legen Hornissen in hohlen Bäumen, Nistkästen, Dachböden oder in Hochsitzen und Kanzeln an. Im Spätsommer zählt ein Volk einige hundert Tiere. Im Herbst sterben Arbeiterinnen und alte Königin, nur begattete Jungköniginnen überwintern; das alte Nest wird nicht wieder bezogen.

Hornissen sind friedlich und stechen meist nur, wenn das Nest bedrängt wird; ihr Gift ist nicht stärker als das von Bienen. Sie sind nach der Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt. Ein bewohntes Nest, etwa in einer Kanzel, darf deshalb nicht einfach entfernt oder zerstört werden; dafür braucht es eine Ausnahme oder Befreiung der zuständigen Naturschutzbehörde.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion