Lexikon

Brombeere

Wald und Feld

Die Brombeere ist ein stacheliger, rankender Strauch, dessen Blätter oft den ganzen Winter grün bleiben und der schwarze, saftige Früchte trägt.

Brombeerranke mit gefingerten Blättern, gekrümmten Stacheln und schwarzen sowie roten FrüchtenMit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung
Brombeerranke mit Früchten · KI-generierte Illustration

Unter dem Namen fasst man viele schwer unterscheidbare Kleinarten zusammen. Die Blätter sind drei- bis fünfzählig gefingert, Stängel und Blattstiele tragen Stacheln. Die Triebe wachsen im ersten Jahr, blühen und fruchten im zweiten und sterben dann ab; wo eine Triebspitze den Boden berührt, wurzelt sie ein. Anders als bei der Himbeere bleibt der Fruchtboden in der reifen Frucht stecken.

Brombeeren überwuchern Lichtungen, Schläge, Waldränder und Hecken oft flächig und hemmen dort das Aufkommen junger Bäume.

Für das Rehwild ist die Brombeere eine der wichtigsten Winteräsungen, weil sie auch dann grüne Blätter bietet, wenn ringsum alles kahl ist. Ihr Gestrüpp ist dichte Deckung für Niederwild, Rehe und Sauen, und die Früchte fressen Vögel, Fuchs, Dachs und Schwarzwild.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion