Jagdlexikon

Nachtigall

Wildbiologie · auch Luscinia megarhynchos

Die Nachtigall ist ein unscheinbar brauner Singvogel dichter Gebüsche, berühmt für ihren lauten, abwechslungsreichen Gesang, den sie auch nachts vorträgt.

Nachtigall · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Nachtigall · KI-generierte Illustration

Sie ist etwas größer als ein Rotkehlchen, oberseits warm braun mit rostrotem Schwanz, unterseits hell graubraun; Männchen und Weibchen sehen gleich aus. Weil sie sich meist im dichten Gebüsch aufhält, hört man sie viel öfter, als man sie sieht. Besonders unverpaarte Männchen singen in der Nacht.

Sie lebt in Auwäldern, Feldgehölzen, verwilderten Parks, Hecken und Waldrändern mit dichtem Unterwuchs und brütet am Boden oder dicht darüber. Nahrung sind Insekten, Spinnen und Würmer, im Spätsommer auch Beeren. Als Langstreckenzieher überwintert sie in Afrika und kommt im April zurück. Im Nordosten Deutschlands lebt der sehr ähnliche Sprosser mit gewölkter Brust. Schilfgürtel und geschlossene Buchenwälder sind nicht ihr Lebensraum.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion