Jagdlexikon

Küchenschelle

Wald und Feld · auch Kuhschelle, Gewöhnliche Küchenschelle, Pulsatilla

Die Küchenschelle ist eine niedrige, früh im Jahr blühende Pflanze trockener Rasen mit großen, violetten, außen dicht behaarten Glockenblüten.

Blühende Küchenschelle · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Blühende Küchenschelle · KI-generierte Illustration

Die Gewöhnliche Küchenschelle blüht von März bis Mai und ist dann kaum 15 Zentimeter hoch. Die anfangs nickenden Blüten tragen innen leuchtend dottergelbe Staubblätter, unter der Blüte sitzt ein Quirl zottig behaarter Hochblätter. Die fein zerschlitzten, doppelt gefiederten Blätter treiben zur Blütezeit aus. Nach der Blüte streckt sich der Stängel auf bis zu 40 Zentimeter, und die Früchte bilden fedrige, silbrige Schöpfe.

Die Art wächst auf Kalk-, Sand- und Silikattrockenrasen, in trockenen Heiden und lichten Kiefernwäldern. Sie ist selten geworden und steht in Deutschland auf der Roten Liste als gefährdet. Alle europäischen Küchenschellen sind nach der Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt; wild wachsende Pflanzen dürfen deshalb weder gepflückt noch ausgegraben werden.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion