Jagdlexikon

Kuckuck

Wildbiologie · auch Cuculus canorus

Der Kuckuck ist ein schlanker, langschwänziger Zugvogel, der seine Eier in die Nester kleiner Singvögel legt und seine Jungen von ihnen großziehen lässt.

Kuckuck, Männchen · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Kuckuck, Männchen · KI-generierte Illustration

Er ist etwa taubengroß, aber schlanker, mit spitzen Flügeln und langem, gestuftem Schwanz. Männchen und die meisten Weibchen sind oben aschgrau, unten weiß mit dunkler Querbänderung; selten gibt es rostbraune Weibchen. Wegen der Bänderung und des Flugbildes wird er oft für einen Sperber gehalten, hat aber einen kleinen, nicht gekrümmten Schnabel. Bekannt ist der Ruf des Männchens, der ihm seinen Namen gab.

Ein Weibchen legt in einem Sommer viele Eier, jeweils einzeln in ein fremdes Nest, etwa von Teich- und Sumpfrohrsänger, Bachstelze, Rotkehlchen, Zaunkönig oder Grasmücken. Der junge Kuckuck schlüpft früh und schiebt Eier und Junge des Wirts aus dem Nest. Er frisst vor allem Insekten, auch behaarte Raupen, die andere Vögel meiden. Den Winter verbringt er in Afrika, zurück ist er meist im April.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion