Jagdlexikon

Frühlings-Adonisröschen

Wald und Feld · auch Adonisröschen, Adonis vernalis

Das Frühlings-Adonisröschen ist eine seltene, giftige Pflanze warmer Trockenrasen mit großen, glänzend hellgelben Frühjahrsblüten über fein gefiederten Blättern.

Blühendes Frühlings-Adonisröschen · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Blühendes Frühlings-Adonisröschen · KI-generierte Illustration

Die Pflanze wird 10 bis 40 Zentimeter hoch, mehrere Stängel wachsen büschelig aus dem Wurzelstock. Die Blätter sind zwei- bis vierfach fein gefiedert und wirken fast nadelartig. Im April und Mai öffnen sich die einzeln stehenden, vier bis sieben Zentimeter großen Blüten mit zehn bis zwanzig schmalen, hellgelben Kronblättern; sie öffnen sich nur bei Sonne.

Das Adonisröschen braucht warme, trockene, kalkreiche Halbtrocken- und Trockenrasen sowie lichte Eichen- und Kiefernwälder. In Deutschland kommt es vor allem im mitteldeutschen Trockengebiet in kleinen Restvorkommen vor und gilt als gefährdet. Alle Teile der Pflanze enthalten herzwirksame Glykoside und sind giftig. Die Art ist besonders geschützt; sie ist in Anhang B der EU-Artenschutzverordnung aufgeführt.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion