Jagdlexikon

Kohlmeise

Wildbiologie · auch Parus major

Die Kohlmeise ist die größte und häufigste heimische Meise, ein Höhlenbrüter mit gelber Unterseite und schwarzem Längsstreif auf Brust und Bauch.

Kohlmeise, Männchen · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Kohlmeise, Männchen · KI-generierte Illustration

Kopf und Kehle sind glänzend schwarz, die Wangen weiß, der Rücken grünlich, die Flügel blaugrau mit weißer Binde. Beim Männchen ist der schwarze Bauchstreif breit und reicht bis zwischen die Beine, beim Weibchen ist er schmaler. Von der kleineren Tannenmeise unterscheidet sie die gelbe Unterseite, von der Blaumeise der schwarze Kopf.

Sie lebt das ganze Jahr in lichten Wäldern, Feldgehölzen, Gärten und Parks und brütet in Baumhöhlen, Mauerritzen und gern in Nistkästen. Im Sommer frisst sie Insekten, Raupen und Spinnen und füttert damit auch die Jungen, im Winter vor allem ölreiche Samen. Ihr Gesang ist ein oft wiederholtes, zweisilbiges Motiv, das ihr den Volksnamen Zizibe eingetragen hat.

Verwandte Begriffe

Mehr aus Wildbiologie

Alle 482 Begriffe
Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion