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Lexikon
Wildbiologie · Jägersprache·Mittlere Prüfungsrelevanz

Suhle

Schlammige Mulde, in der sich Schwarzwild und Rotwild zur Hautpflege und Kühlung wälzen.

Die Suhle ist eine feuchte, schlammige Mulde im Wald, in der sich vor allem Schwarzwild und Rotwild wälzen (suhlen). Das Suhlen dient der Parasitenbekämpfung, Hautpflege und Thermoregulation.

Definition

Die Suhle ist eine natürliche oder vom Wild geschaffene schlammige Vertiefung, in der sich Wild zur Hautpflege und Kühlung wälzt. Der Vorgang heißt Suhlen. Schwarzwild nutzt Suhlen besonders häufig, da es keine Schweißdrüsen besitzt und sich so kühlen muss.

Bedeutung für den Jäger

Suhlen sind wichtige Hinweise auf Schwarzwild-Vorkommen im Revier. In der Nähe von Suhlen finden sich oft Malbäume (Bäume, an denen sich das Wild nach dem Suhlen reibt) und stark benutzte Wechsel. Suhlen und Malbäume sind gute Ansitzpunkte.

Relevante Wildarten

Schwarzwild·Rotwild