Jagdlexikon

Kammmolch

Wildbiologie · auch Nördlicher Kammmolch, Triturus cristatus

Der Kammmolch ist der größte heimische Molch, dunkel mit warziger Haut und gelb-schwarz geflecktem Bauch, die Männchen mit hohem, gezacktem Rückenkamm.

Kammmolch, Männchen · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Kammmolch, Männchen · KI-generierte Illustration

Die Männchen werden bis etwa 15 cm, die Weibchen bis 18 cm lang. Oberseits ist er dunkelbraun bis schwarz mit grobkörniger Haut, der Bauch gelb bis orange mit unregelmäßigen schwarzen Flecken. Das Männchen trägt im Wasser einen hohen, unregelmäßig gezackten Kamm, der über der Schwanzwurzel unterbrochen ist, und einen breiten silbrigen Streifen an beiden Schwanzseiten.

Er laicht von Ende März bis Juli in größeren, besonnten, pflanzenreichen und möglichst fischfreien Weihern, Teichen und Abgrabungsgewässern; das Weibchen klebt 200 bis 400 Eier einzeln an Wasserpflanzen. An Land braucht er in der Nähe feuchtes Grünland, Hecken und Wälder mit Verstecken unter Holz und Steinen. Der Kammmolch steht in den Anhängen II und IV der FFH-Richtlinie und ist nach dem Bundesnaturschutzgesetz streng geschützt.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion