Großer Brauner Rüsselkäfer
Der Große Braune Rüsselkäfer ist ein gut einen Zentimeter großer Käfer, der die Rinde junger Nadelbäume benagt und so ganze Forstkulturen zum Absterben bringen kann.
Er ist dunkelbraun mit gelblichen Flecken aus Haarschuppen auf den Flügeldecken und hat einen kurzen, kräftigen Rüssel, an dessen Spitze die Mundwerkzeuge sitzen. Seine Eier legt er an Wurzeln und Stubben frisch gefällter Nadelbäume, wo sich die Larven im Bast entwickeln; sie schaden den Pflanzen nicht.
Den Schaden richten die Käfer an: Sie nagen kleine, pockennarbenartige Löcher in die Rinde junger Fichten, Kiefern, Douglasien und anderer Nadelhölzer bis zu einem Alter von etwa fünf Jahren. Wird die Rinde ringsum zerstört, stirbt die Pflanze ab. Gefährdet sind vor allem Kulturen auf oder neben frischen Kahlflächen. Vorbeugen lässt sich durch Abwarten vor dem Pflanzen, bis die Stubben nicht mehr brutfähig sind, durch Naturverjüngung und Laubholz.
Verwandte Begriffe
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungForstkultur
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungKahlschlag
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungFichte
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungWaldkiefer
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungNaturverjüngung
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungBorkenkäfer
Mehr aus Wald und Feld
Alle 237 Begriffe
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungGrünland
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungJapanische Lärche
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungHeidelbeere
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungKornelkirsche
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungHirschtrüffel
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungTorfmoos