Jagdlexikon

Großer Brauner Rüsselkäfer

Wald und Feld · auch Fichtenrüsselkäfer, Hylobius abietis

Der Große Braune Rüsselkäfer ist ein gut einen Zentimeter großer Käfer, der die Rinde junger Nadelbäume benagt und so ganze Forstkulturen zum Absterben bringen kann.

Großer Brauner Rüsselkäfer · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Großer Brauner Rüsselkäfer · KI-generierte Illustration

Er ist dunkelbraun mit gelblichen Flecken aus Haarschuppen auf den Flügeldecken und hat einen kurzen, kräftigen Rüssel, an dessen Spitze die Mundwerkzeuge sitzen. Seine Eier legt er an Wurzeln und Stubben frisch gefällter Nadelbäume, wo sich die Larven im Bast entwickeln; sie schaden den Pflanzen nicht.

Den Schaden richten die Käfer an: Sie nagen kleine, pockennarbenartige Löcher in die Rinde junger Fichten, Kiefern, Douglasien und anderer Nadelhölzer bis zu einem Alter von etwa fünf Jahren. Wird die Rinde ringsum zerstört, stirbt die Pflanze ab. Gefährdet sind vor allem Kulturen auf oder neben frischen Kahlflächen. Vorbeugen lässt sich durch Abwarten vor dem Pflanzen, bis die Stubben nicht mehr brutfähig sind, durch Naturverjüngung und Laubholz.

Verwandte Begriffe

Mehr aus Wald und Feld

Alle 237 Begriffe
Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion