Goldregenpfeifer
Der Goldregenpfeifer ist ein gedrungener, gut amselgroßer Regenpfeifer mit golden und schwarz gesprenkelter Oberseite, der in Hochmooren und Tundren brütet.
Im Brutkleid sind Gesicht, Kehle und Bauch schwarz und gegen die Oberseite weiß abgesetzt; im Winterkleid ist die Unterseite hell. Sein Ruf ist ein weiches, wehmütiges Flöten. Wie der Kiebitz gehört er zu den Regenpfeiferartigen und nicht zu den Singvögeln.
In Deutschland brütete er zuletzt in niedersächsischen Hochmooren und gilt seit einigen Jahren als ausgestorbener Brutvogel, vor allem weil Moore entwässert und abgetorft wurden. Im Frühjahr und Herbst rasten aber große Trupps aus dem Norden auf Äckern und Grünland, oft zusammen mit Kiebitzen. Nach der Bundesartenschutzverordnung ist er streng geschützt.
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- MoorEin Moor ist ein dauerhaft nasser Lebensraum, in dem abgestorbene Pflanzen unter Luftabschluss nicht vollständig zersetzt werden, sondern sich als Torf ablagern.
- Streng geschützte ArtStreng geschützte Arten haben den höchsten Schutzstatus des Bundesnaturschutzgesetzes; dazu gehören etwa Luchs, Fischotter, Kranich und alle heimischen Greifvögel.
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