Jagdlexikon

Goldregenpfeifer

Wildbiologie · auch Pluvialis apricaria

Der Goldregenpfeifer ist ein gedrungener, gut amselgroßer Regenpfeifer mit golden und schwarz gesprenkelter Oberseite, der in Hochmooren und Tundren brütet.

Goldregenpfeifer im Brutkleid · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Goldregenpfeifer im Brutkleid · KI-generierte Illustration

Im Brutkleid sind Gesicht, Kehle und Bauch schwarz und gegen die Oberseite weiß abgesetzt; im Winterkleid ist die Unterseite hell. Sein Ruf ist ein weiches, wehmütiges Flöten. Wie der Kiebitz gehört er zu den Regenpfeiferartigen und nicht zu den Singvögeln.

In Deutschland brütete er zuletzt in niedersächsischen Hochmooren und gilt seit einigen Jahren als ausgestorbener Brutvogel, vor allem weil Moore entwässert und abgetorft wurden. Im Frühjahr und Herbst rasten aber große Trupps aus dem Norden auf Äckern und Grünland, oft zusammen mit Kiebitzen. Nach der Bundesartenschutzverordnung ist er streng geschützt.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion