Jagdlexikon

Goldregen

Wald und Feld · auch Gemeiner Goldregen, Gewöhnlicher Goldregen

Der Goldregen ist ein vor allem als Zierstrauch gepflanzter Schmetterlingsblütler mit langen, hängenden gelben Blütentrauben, der in allen Teilen stark giftig ist.

Blühender Goldregen · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Blühender Goldregen · KI-generierte Illustration

Der Strauch oder kleine Baum gehört zu den Hülsenfrüchtlern und trägt dreizählige Blätter. Von April bis Juni hängen lockere, lange Trauben aus 18 bis 45 gelben Schmetterlingsblüten herab. Danach bilden sich flache Hülsen von vier bis sieben Zentimetern, die zwischen den Samen eingeschnürt sind. Seine Heimat liegt im südlichen Mittel- und in Südeuropa; in Deutschland ist er nicht heimisch, wird in Gärten und Parks gepflanzt und ist stellenweise verwildert.

Alle Teile enthalten das Alkaloid Cytisin, die Samen am meisten. Es wirkt ähnlich wie Nikotin und kann über eine Atemlähmung zum Tod führen; auch getrocknet bleibt die Pflanze giftig. Beim Hund kann schon das Kauen auf einem Goldregenast tödlich enden, meist erbricht er aber sofort. Pferde sind besonders empfindlich. Die Robinie, mit der er verwechselt werden kann, hat weiße Blüten und gefiederte Blätter.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion