Eule
Nachtaktiver Vogel mit Gesichtsschleier, lautlosem Flug und starkem Schutzstatus.
Eulen sind hochspezialisierte Nachtjäger mit hervorragendem Gehör und nahezu lautlosem Flug. Jagdlich sind sie als geschützte Arten, als Teil des Ökosystems und als klassischer Prüfungsstoff zur Arten- und Schutzkunde bedeutsam.
Biologische Merkmale
Eulen gehören zur Ordnung der Strigiformes und sind an einen überwiegend dämmerungs- und nachtaktiven Lebensstil angepasst. Typisch sind der Gesichtsschleier, die nach vorn gerichteten Augen, das feine Gehör und die besondere Federstruktur für geräuscharmen Flug. Sie jagen vor allem Kleinsäuger, Vögel und andere kleine Wirbeltiere.
Schutzstatus
Eulen sind in Deutschland streng geschützt und dürfen nicht bejagt werden. Für Jäger ist wichtig, dass Schutz und Störungsverbot auch an Brutplätzen gelten und Horstnähe besondere Rücksicht verlangt. In Prüfungen wird häufig gefragt, welche Greifvögel und Eulen geschützt sind und worin sich Eulen biologisch von Taggreifen unterscheiden.
Häufige Verwechslung
Eulen sind keine Greifvögel im systematischen Sinn, auch wenn sie funktionell ähnliche Beutegreifer sind.
Verwandte Begriffe