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Lexikon
Wildbiologie·Niedrige Prüfungsrelevanz

Gimpel

Heimischer Singvogel (Pyrrhula pyrrhula); streng geschützt, nicht jagdbar.

Der Gimpel (Pyrrhula pyrrhula), auch Dompfaff genannt, ist ein mittelgroßer Singvogel aus der Familie der Finken. Er ist an seiner leuchtend roten Brust und dem schwarzen Kopf des Männchens leicht erkennbar. Der Gimpel ist in Deutschland ganzjährig streng geschützt und unterliegt nicht dem Jagdrecht.

Definition

Der Gimpel (Pyrrhula pyrrhula) ist ein Singvogel aus der Familie Fringillidae (Finken). Körperlänge ca. 15–17 cm. Das Männchen hat eine leuchtend rote Brust, schwarze Kopfkappe, grauen Rücken und weißen Bürzel. Das Weibchen ist ähnlich gezeichnet, aber mit brauner statt roter Unterseite. Er lebt in Wäldern, Gärten und Hecken und ernährt sich von Samen, Knospen und Beeren.

Schutzstatus

Der Gimpel ist nach § 44 BNatSchG besonders und streng geschützt. Er ist keine jagdbare Tierart und unterliegt nicht dem Bundesjagdgesetz. Fangen, Töten oder Stören ist ohne besondere Ausnahmegenehmigung verboten. In Obstgärten kann er durch Knospenfraß wirtschaftliche Schäden verursachen; dies berechtigt aber nicht zur eigenständigen Bekämpfung durch Jäger.

Prüfungswissen

In der Jägerprüfung: Gimpel = streng geschützter Singvogel, nicht jagdbar. Merke: Kennzeichen des Männchens: rote Brust, schwarze Kopfkappe; Synonym: Dompfaff. Jäger müssen geschützte Vogelarten erkennen können, um ein versehentliches Erlegen zu vermeiden.