Mittelspecht
Der Mittelspecht ist ein starengroßer, schwarz-weißer Specht mit leuchtend roter Kappe ohne schwarzen Rand, der vor allem in alten Eichenwäldern lebt.
Er wird rund 20 bis 22 cm lang und wirkt gedrungener als der Buntspecht. Die rote Kappe reicht bis in den Nacken und ist nicht schwarz eingefasst, die Flanken sind fein gestrichelt, und die Unterschwanzdecken sind nur blassrot und unscharf begrenzt. Beim Weibchen ist die Kappe matter und kürzer. Junge Buntspechte mit rotem Scheitel ähneln ihm.
Er sucht Insekten mehr stochernd und absuchend als hämmernd, am liebsten in der groben, rissigen Borke alter Eichen; daneben nimmt er Baumsaft, Früchte und Samen. Alte Eichen- und Buchenwälder sowie Erlenbrüche mit viel Totholz sind seine Brutgebiete. Statt laut zu trommeln, ruft er im Frühjahr ein quäkendes gwä gwä. Der Mittelspecht ist nach der Bundesartenschutzverordnung streng geschützt.
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