Jagdlexikon

Quecke

Wald und Feld · auch Gewöhnliche Quecke, Kriech-Quecke, Elymus repens

Die Quecke ist ein ausdauerndes Gras, das sich mit langen, weißen unterirdischen Ausläufern stark ausbreitet und im Ackerbau als lästiges Unkraut gilt.

Quecke mit Ausläufern · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Quecke mit Ausläufern · KI-generierte Illustration

Sie wird 50 bis 120 Zentimeter hoch. Die flachen, grünen, oft blau bereiften Blätter sind drei bis zehn Millimeter breit und haben am Grund kleine, stängelumfassende Öhrchen. Von Juni bis August erscheint eine schlanke, aufrechte Ähre, in der die Ährchen zweizeilig mit der breiten Seite zur Achse sitzen, ähnlich wie bei Weizen oder Roggen. Die Ausläufer liegen meist zwei bis acht Zentimeter tief, werden bis zwei Meter lang und treiben aus jedem Bruchstück neu aus.

Quecke wächst auf Äckern, Ackerbrachen, an Wegrändern, Ufern und in Gärten, besonders auf nährstoffreichen Böden. Bodenbearbeitung zerstückelt die Ausläufer und vermehrt sie eher; Landwirte bekämpfen sie mit Stoppelbearbeitung und Herbiziden. Im Grünland gilt sie dagegen als gern gefressenes, recht wertvolles Futtergras für Weidetiere und Wild.

Fragen zu diesem Begriff üben

Verwandte Begriffe

Mehr aus Wald und Feld

Alle 237 Begriffe
Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion