Quecke
Die Quecke ist ein ausdauerndes Gras, das sich mit langen, weißen unterirdischen Ausläufern stark ausbreitet und im Ackerbau als lästiges Unkraut gilt.
Sie wird 50 bis 120 Zentimeter hoch. Die flachen, grünen, oft blau bereiften Blätter sind drei bis zehn Millimeter breit und haben am Grund kleine, stängelumfassende Öhrchen. Von Juni bis August erscheint eine schlanke, aufrechte Ähre, in der die Ährchen zweizeilig mit der breiten Seite zur Achse sitzen, ähnlich wie bei Weizen oder Roggen. Die Ausläufer liegen meist zwei bis acht Zentimeter tief, werden bis zwei Meter lang und treiben aus jedem Bruchstück neu aus.
Quecke wächst auf Äckern, Ackerbrachen, an Wegrändern, Ufern und in Gärten, besonders auf nährstoffreichen Böden. Bodenbearbeitung zerstückelt die Ausläufer und vermehrt sie eher; Landwirte bekämpfen sie mit Stoppelbearbeitung und Herbiziden. Im Grünland gilt sie dagegen als gern gefressenes, recht wertvolles Futtergras für Weidetiere und Wild.
Verwandte Begriffe
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungStoppelbrache
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungZwischenfrucht
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungGrünland
- PflanzenschutzmittelPflanzenschutzmittel sind Präparate, mit denen Kulturpflanzen vor Unkräutern, Pilzen, Schadinsekten, Schnecken oder Nagetieren geschützt werden.
- FruchtfolgeAls Fruchtfolge bezeichnet man die geregelte zeitliche Abfolge verschiedener Kulturpflanzen auf demselben Feld über mehrere Jahre.
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