Jagdlexikon

Bilche

Wildbiologie · auch Schläfer, Schlafmäuse, Gliridae

Bilche oder Schläfer sind eine Familie nachtaktiver, kletternder Nagetiere mit buschigem Schwanz, die einen langen Winterschlaf halten.

Siebenschläfer, ein Bilch · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Siebenschläfer, ein Bilch · KI-generierte Illustration

In Deutschland leben vier Arten: Siebenschläfer, Gartenschläfer, Baumschläfer und Haselmaus. Trotz Namen wie Haselmaus sind sie keine Mäuse; Waldmaus und Birkenmaus gehören nicht dazu. Bilche haben große dunkle Augen, klettern geschickt und fressen Samen, Nüsse, Früchte, Knospen und Insekten. Sie schlafen in Baumhöhlen, Nistkästen und Hohlräumen im Alt- und Totholz, manche auch in Gebäuden.

Vor dem Winter legen sie viel Fett an und schlafen dann je nach Art viele Monate. Alle heimischen Bilche sind geschützt: Siebenschläfer und Gartenschläfer besonders nach der Bundesartenschutzverordnung, Haselmaus und Baumschläfer als Arten des Anhangs IV der FFH-Richtlinie streng.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion