Lexikon

Schlehe

Wald und Feld · auch Schwarzdorn

Die Schlehe ist ein heimischer, dorniger Strauch, der im zeitigen Frühjahr vor dem Laubaustrieb weiß blüht und blauschwarze, bereifte Früchte trägt.

Herbstzweig einer Schlehe mit dunkler Rinde, spitzen Dornen und blauschwarzen, bereiften FrüchtenMit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung
Zweig der Schlehe mit Früchten · KI-generierte Illustration

Ihre dunkle, fast schwarze Rinde und die zu Dornen umgewandelten Seitentriebe gaben ihr den Namen Schwarzdorn. Die kleinen, elliptischen Blätter sind fein gesägt. Im März und April überziehen die weißen Blüten die noch kahlen Hecken, Wochen bevor der Weißdorn nach dem Laubaustrieb blüht. Die kugeligen Früchte sind herb und sauer und werden erst nach Frost milder. Über Wurzelausläufer bildet sie dichte Gebüsche.

Schlehen wachsen an sonnigen Waldrändern, Feldrainen und Böschungen. Zusammen mit dem Weißdorn zählen sie zu den wertvollsten Heckengehölzen, denn ihr dichtes, dorniges Geäst schützt Hase, Rebhuhn und Fasan vor Greifvögeln und Raubwild und bietet Vögeln Nistplätze.

Als Winteräsung hat die Schlehe für das Rehwild wenig Wert, ihre Früchte fressen vor allem Vögel.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion