Lexikon

Waldstaudenroggen

Wald und Feld · auch Staudenroggen, Johannisroggen, Waldstaudenkorn

Waldstaudenroggen ist eine alte Roggenform, die erst im zweiten Jahr reift und bei Schnitt mehrere Jahre stehen bleiben kann, weshalb sie auf Wildäckern beliebt ist.

Gewöhnliches Getreide ist einjährig: Es reift, wird geerntet und stirbt ab. Waldstaudenroggen wird dagegen meist im Sommer gesät, bildet im ersten Jahr vor allem Blätter und viele Halme und trägt reife Körner erst im zweiten Jahr. Wird er gemäht oder abgeäst, treibt er wieder aus. Er ist sehr winterhart und anspruchslos und gedeiht auch auf armen, sandigen Böden und auf Waldwiesen.

Dem Wild liefert er im ersten Herbst und Winter grüne Äsung, im zweiten Jahr Körner, und die bis zu zwei Meter hohen Bestände geben Deckung. Weil er nicht jedes Jahr neu bestellt werden muss, eignet er sich für Wildäcker im Wald und an abgelegenen Stellen. Für eine einjährige Wildackeransaat ist er nicht gedacht.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion