Jagdlexikon

Ackersenf

Wald und Feld · auch Acker-Senf, Wilder Senf, Sinapis arvensis

Der Ackersenf ist ein gelb blühendes Ackerwildkraut aus der Familie der Kreuzblütler, das dem als Zwischenfrucht gesäten Gelbsenf sehr ähnlich sieht.

Blühender Ackersenf · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Blühender Ackersenf · KI-generierte Illustration

Er wird 20 bis 80 Zentimeter hoch und blüht von Juni bis Oktober hellgelb. Die unteren und mittleren Blätter sind unregelmäßig buchtig gezähnt bis leierförmig gelappt. Die Schoten sind kahl oder kurz behaart und enden in einem schmalen, vierkantigen bis kegelförmigen Schnabel, sie enthalten acht bis 13 schwarzbraune Samen. Beim Gelbsenf, dem Weißen Senf, sind die Blätter tief fiederteilig und die Schoten steif borstig mit flachem, schwertförmigem Schnabel und hellgelben Samen.

Wild wächst der Ackersenf auf nährstoffreichen Lehmäckern, Brachen und an Wegrändern. Als Zwischenfrucht gesät wird dagegen fast immer der Gelbsenf. Ist auf Wildäckern von Ackersenf die Rede, ist meist dieser angebaute Senf gemeint; er wächst nach der Getreideernte rasch auf, gibt Herbstäsung und bietet mit seinen Stängeln Deckung bis in den Winter. Längeren Frost übersteht Senf nicht, als Winteräsung sind Raps, Rübsen und Markstammkohl besser.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion