Jagdlexikon

Adler

Wildbiologie

Als Adler bezeichnet man mehrere Arten sehr großer Greifvögel mit langen, breiten Schwingen und kräftigen Fängen, in Deutschland vor allem See- und Steinadler.

Seeadler und Steinadler · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Seeadler und Steinadler · KI-generierte Illustration

See- und Steinadler erreichen rund zwei Meter Spannweite. Im Flug fallen vor allem die weit gespreizten, fingerartigen Handschwingen auf. Der Seeadler lebt an Küsten, großen Seen und Flüssen, der Steinadler im Hochgebirge; der kleinere Schreiadler brütet fast nur noch in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Der Fischadler trägt den Namen, bildet aber eine eigene Familie.

Adler töten ihre Beute mit den Fängen und nehmen je nach Art Fische, Vögel, Säugetiere und Aas. Die Paare bleiben oft lebenslang zusammen und nutzen ihre großen Horste viele Jahre. See- und Steinadler gehören nach § 2 Abs. 4 BJagdG zum Hochwild und sind zugleich streng geschützt; einzelne Länder führen sie nicht als Wild.

Auf älteren Waffen zeigt das deutsche Beschusszeichen außerdem den Bundesadler mit einem Kennbuchstaben; neuere tragen stattdessen das Kürzel CIP.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion