Jagdlexikon

Habichtskauz

Wildbiologie · auch Strix uralensis, Uralkauz

Der Habichtskauz ist eine große, hellgraue Eule ohne Federohren mit langem Schwanz, die in Deutschland ausgestorben war und im Bayerischen Wald wieder angesiedelt wurde.

Habichtskauz · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Habichtskauz · KI-generierte Illustration

Er wird rund 55 bis 60 cm lang und erreicht bis etwa 125 cm Spannweite; damit ist er deutlich größer als der verwandte Waldkauz. Der runde, hellgraue Gesichtsschleier mit kleinen dunklen Augen, das blass graubraune, längsgestreifte Gefieder und der lange, gebänderte Schwanz sind seine Kennzeichen.

Er lebt in großen, naturnahen Misch- und Buchenwäldern mit alten Bäumen und Lichtungen und jagt vor allem Mäuse. Gebrütet wird in großen Baumhöhlen, abgebrochenen Stämmen, alten Greifvogelhorsten und Nistkästen. Am Brutplatz verteidigt er seine Jungen sehr energisch. Im Nationalpark Bayerischer Wald wurden ab 1975 Tiere aus Zuchten ausgewildert, 1989 gelang dort die erste Brut in Freiheit; seit 2017 wird er auch im Steinwald in der Oberpfalz wieder angesiedelt. Wie alle Eulen ist er kein Wild und nach dem Bundesnaturschutzgesetz streng geschützt.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion