Jagdlexikon

Zirbe

Wald und Feld · auch Zirbelkiefer, Arve

Die Zirbe ist eine heimische, immergrüne Kiefer der Hochlagen der Alpen, deren weiche Nadeln zu fünft in einem Büschel stehen.

Zweig der Zirbe mit Zapfen · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Zweig der Zirbe mit Zapfen · KI-generierte Illustration

Die Nadeln sind fünf bis neun Zentimeter lang, biegsam, dunkelgrün mit bläulich weißen Streifen und sitzen gehäuft an den Zweigenden. Die eiförmigen Zapfen werden fünf bis zehn Zentimeter lang, sind anfangs violett, reif hellbraun und fallen als Ganzes ab, ohne sich am Baum zu öffnen. Darin stecken große, ungeflügelte, essbare Samen, die Zirbelnüsse. Junge Triebe sind rostgelb filzig behaart.

Die Zirbe wächst in hochmontanen bis subalpinen Nadelwäldern bis zur Waldgrenze. Sie ist eng an den Tannenhäher gebunden: Er sammelt die Samen, versteckt sie im Boden und sorgt so für die Verjüngung. Der Jungwuchs leidet stark unter Verbiss und Fegen durch Gams-, Reh- und Rotwild; Rotwild schält auch ältere Zirben.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion