Jagdlexikon

Tannenhäher

Wildbiologie · auch Nusshäher, Nucifraga caryocatactes

Der Tannenhäher ist ein dunkelbrauner, weiß getropfter Rabenvogel der Nadel- und Bergmischwälder, der Nüsse und Baumsamen in großer Zahl im Boden versteckt.

Tannenhäher · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Tannenhäher · KI-generierte Illustration

Mit rund 32 bis 35 cm ist er etwa so groß wie ein Eichelhäher. Das schokoladenbraune Gefieder ist dicht mit weißen Tropfen übersät, nur Scheitel und Flügel sind ungefleckt. Der Schnabel ist lang und kräftig, der Schwanz kurz mit weißer Endbinde, die Unterschwanzdecken sind weiß.

Er lebt in Gebirgen und Mittelgebirgen in Wäldern mit viel Fichte, Kiefer und, in den Alpen, Zirbe. Er frisst vor allem Samen der Nadelbäume und Haselnüsse. Im Spätsommer und Herbst versteckt er tausende Vorräte im Boden und findet einen großen Teil davon sogar unter Schnee wieder. Aus den vergessenen Verstecken keimen Bäume, so dass er wie der Eichelhäher zur Naturverjüngung des Waldes beiträgt. Das Nest baut er früh im Jahr hoch in einem Nadelbaum dicht am Stamm.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion