Wildbienen
Als Wildbienen bezeichnet man alle heimischen Bienenarten außer der Honigbiene, einschließlich der Hummeln.
In Deutschland leben mehr als 550 Arten, von wenigen Millimetern großen Furchen- und Sandbienen bis zu den Hummeln. Die meisten leben einzeln: Das Weibchen baut Brutzellen in offenem Boden, in Totholz, Pflanzenstängeln oder Mauerritzen und versorgt jede mit Pollen und Nektar. Nur Hummeln und wenige andere Arten bilden kleine Staaten. Viele Wildbienen sind auf bestimmte Pflanzen spezialisiert und bestäuben Wild- und Kulturpflanzen.
Mehr als die Hälfte der Arten steht auf der Roten Liste. Ihnen helfen blütenreiche Säume, Blühstreifen, Brachen, Magerrasen, offene Bodenstellen und Totholz, also vieles, was auch Niederwild und Feldvögeln nützt. Alle heimischen Bienen und Hummeln sind nach der Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt; die Honigbiene als Haustier fällt nicht darunter.
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- MagerrasenMagerrasen ist nährstoffarmes, ungedüngtes Grünland auf trockenen oder kargen Böden, das nur extensiv genutzt wird und besonders artenreich ist.
- Besonders geschützte ArtAls besonders geschützte Arten bezeichnet das Bundesnaturschutzgesetz Tier- und Pflanzenarten, für die strenge Zugriffs-, Besitz- und Vermarktungsverbote gelten.
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