Jagdlexikon

Wildbienen

Wildbiologie

Als Wildbienen bezeichnet man alle heimischen Bienenarten außer der Honigbiene, einschließlich der Hummeln.

In Deutschland leben mehr als 550 Arten, von wenigen Millimetern großen Furchen- und Sandbienen bis zu den Hummeln. Die meisten leben einzeln: Das Weibchen baut Brutzellen in offenem Boden, in Totholz, Pflanzenstängeln oder Mauerritzen und versorgt jede mit Pollen und Nektar. Nur Hummeln und wenige andere Arten bilden kleine Staaten. Viele Wildbienen sind auf bestimmte Pflanzen spezialisiert und bestäuben Wild- und Kulturpflanzen.

Mehr als die Hälfte der Arten steht auf der Roten Liste. Ihnen helfen blütenreiche Säume, Blühstreifen, Brachen, Magerrasen, offene Bodenstellen und Totholz, also vieles, was auch Niederwild und Feldvögeln nützt. Alle heimischen Bienen und Hummeln sind nach der Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt; die Honigbiene als Haustier fällt nicht darunter.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion