Lexikon

Spur

Wildbiologie · Jägersprache

Spur heißt in der Jägersprache die Folge der Abdrücke, die Haarwild außer dem Schalenwild hinterlässt, etwa Hase, Fuchs, Marder oder Wolf.

Beim Schalenwild spricht man von der Fährte, bei Hühnervögeln vom Geläuf. Der einzelne Abdruck heißt Trittsiegel.

Spuren verraten viel: Der Fuchs schnürt, seine Tritte liegen wie an einer Schnur in einer Linie. Der Dachs nagelt, weil sich seine langen Krallen deutlich abdrücken. Marder setzen im Sprung die Hinterläufe in die Abdrücke der Vorderläufe und hinterlassen Paare von Tritten. Wildkatze und Luchs ziehen die Krallen ein, ihre Trittsiegel zeigen keine Krallen. Auf der Flucht setzt der Hase die langen Hinterläufe vor die Vorderläufe. Nach Neuschnee lässt sich eine Spur bis zum Versteck ausgehen, beim Marder heißt das Ausneuen. Ein Hund, der auf der Spur von Hase oder Fuchs Laut gibt, jagt spurlaut.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion