Lexikon

Wildbestand

Hege

Als Wildbestand bezeichnet man alle Stücke einer oder mehrerer Wildarten, die zu einem bestimmten Zeitpunkt in einem Gebiet leben.

Beim Niederwild spricht man meist vom Besatz, etwa vom Hasen- oder Rebhuhnbesatz. Als Bezugsgröße für die Planung dient der Frühjahrsbestand zum 1. April. Genau zählen lässt sich ein Wildbestand selten; geschätzt wird er aus Beobachtungen, Zählungen, Strecken und Weisern wie dem Verbiss.

Ziel der Hege nach dem Bundesjagdgesetz ist ein artenreicher, gesunder und den landschaftlichen und landeskulturellen Verhältnissen angepasster Wildbestand. Als tragbar gilt ein Bestand, der an die Kapazität des Lebensraums angepasst ist; ganz ohne Wildschäden bleibt auch er nicht. Überhöhte Bestände führen zu mehr Wildschäden, Seuchen und schlechter Kondition. Werden dagegen mehr Stücke entnommen, als jährlich zuwachsen, wird der Bestand übernutzt und nimmt ab.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion