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Lexikon
Wildbiologie·Hohe Prüfungsrelevanz

Niederwild

Wildarten, die historisch dem niederen Jagdrecht unterlagen – im Gegensatz zum Hochwild.

Niederwild umfasst alle Wildarten, die nicht zum Hochwild gehören. Dazu zählen u. a. Rehwild, Feldhase, Wildkaninchen, Fasan, Rebhuhn, Enten (außer Graugans) und Raubwild (Fuchs, Marder, Dachs). Die Unterscheidung hat historische Wurzeln im Jagdrecht.

Definition

Niederwild bezeichnet die Wildarten, die historisch dem niederen Jagdrecht unterlagen. Zum Niederwild gehören: Rehwild (obwohl Schalenwild!), Feldhase, Wildkaninchen, Fasan, Rebhuhn, Wachtel, Waldschnepfe, Enten, Fuchs, Marder, Dachs, Iltis, Hermelin, Wiesel und Wildtauben.

Hochwild vs. Niederwild

Hochwild: Rot-, Dam-, Sika-, Gams-, Muffel-, Schwarzwild, Steinwild, Wisent, Auerwild, Steinadler, Seeadler. Niederwild: alles andere. Merke: Rehwild ist trotz Schalenwild dem Niederwild zugeordnet! Dies ist ein klassisches Prüfungsthema.

Häufige Verwechslung

Rehwild gehört zum Niederwild, obwohl es Schalenwild ist. Schwarzwild ist Hochwild.