Jagdlexikon

Schafstelze

Wildbiologie · auch Wiesenschafstelze, Motacilla flava

Die Schafstelze ist eine kleine, gelbbäuchige Stelze offener Wiesen, Weiden und Felder, die am Boden brütet und im Winter nach Afrika zieht.

Schafstelze, Männchen · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Schafstelze, Männchen · KI-generierte Illustration

Sie ist schlank, mit langem, wippendem Schwanz, der aber kürzer ist als bei Bach- und Gebirgsstelze. Die Unterseite ist leuchtend gelb, der Rücken olivgrün. Das Männchen der hiesigen Form hat einen blaugrauen Kopf mit weißem Überaugenstreif, das Weibchen ist blasser. Den Namen verdankt sie ihrer Gewohnheit, zwischen Weidevieh nach aufgescheuchten Insekten zu jagen.

Ihr Nest legt sie am Boden in Wiesen und Weiden an, heute oft auch in Getreide- und Rapsfeldern. Sie überwintert in Afrika südlich der Sahara und kommt im April zurück. Verwechselt wird sie vor allem mit der Gebirgsstelze, die einen grauen Rücken und einen sehr langen Schwanz hat und an Bächen lebt.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion