Lexikon

Prädation

Hege

Prädation nennt man das Erbeuten und Fressen eines Tieres durch ein anderes, also die Beziehung zwischen Beutegreifer und Beute.

Sie gehört zu den belebten Umweltfaktoren und ist ein natürlicher Teil jedes Ökosystems: Fuchs und Hase, Habicht und Fasan, Wolf und Reh. Prädation betrifft nicht nur erwachsene Tiere, sondern vor allem Gelege, Küken und Jungtiere. Nesträuber sind neben Fuchs und Marder etwa Rabenvögel, Schwarzwild, Waschbär, Wanderratte, Eichhörnchen und sogar der Buntspecht.

Ob Prädation einen Bestand begrenzt, hängt vor allem vom Lebensraum ab. Wo Deckung fehlt und Beutegreifer zahlreich sind, können Verluste an Gelegen und Küken Bodenbrüter wie Rebhuhn oder Kiebitz stark zurückdrängen. Der Rückgang des Niederwilds hat aber mehrere Ursachen, an erster Stelle den Verlust an Deckung und Nahrung. Deshalb verbindet die Hege Prädatorenmanagement mit Lebensraumverbesserung.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion