Jagdlexikon

Wasserralle

Wildbiologie · auch Rallus aquaticus

Die Wasserralle ist ein heimlicher, schlanker Rallenvogel dichter Röhrichte mit langem, rotem Schnabel, der sich weit öfter hören als sehen lässt.

Wasserralle · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Wasserralle · KI-generierte Illustration

Sie ist rund 23 bis 26 cm lang, kleiner als ein Teichhuhn und seitlich stark abgeflacht, sodass sie durch dichtes Schilf schlüpfen kann. Die Oberseite ist olivbraun mit schwarzen Flecken, Gesicht und Brust sind schiefergrau, die Flanken schwarz-weiß quergebändert, die Unterschwanzdecken hell. Der lange, leicht gebogene Schnabel ist rot. Ihre Rufe klingen wie das Quieken von Ferkeln.

Sie lebt in Schilf- und Rohrkolbenbeständen, Seggenrieden und an verwachsenen Gräben und Teichen mit flachem Wasser. Sie frisst Würmer, Insekten, Schnecken und Spinnen, gelegentlich kleine Fische und Frösche. Das gut versteckte Nest steht auf Bulten im Röhricht. Wasserrallen sind das ganze Jahr hier; im Winter kommen Vögel aus dem Norden dazu.

Verwandte Begriffe

Mehr aus Wildbiologie

Alle 482 Begriffe
Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion