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Lexikon
Wildbiologie · Jägersprache·Hohe Prüfungsrelevanz

Geweihträger

Wildtiere der Familie Cervidae, die jährlich abgeworfene Geweihe aus Knochen tragen.

Geweihträger sind alle Wildtiere der Familie Cervidae, die jährlich erneuerte Geweihe aus verknöchertem Gewebe tragen. In Deutschland gehören dazu Rothirsch, Damhirsch und Rehbock. Im Gegensatz zu Hornträgern (Gams, Muffel) wird das Geweih alljährlich abgeworfen und neu aufgebaut.

Definition

Geweihträger gehören zur Familie Cervidae (Hirsche). Charakteristisches Merkmal ist das Geweih aus Knochen (Spongiosa), das jährlich neu gebildet und abgeworfen wird. In der Regel tragen nur die Männchen Geweihe; eine Ausnahme bildet das Rentier, bei dem auch Kühe ein Geweih tragen. In Deutschland heimische Geweihträger: Rothirsch, Damhirsch, Rehbock.

Abgrenzung von Hornträgern

Geweihträger (Cervidae) tragen Geweihe aus Knochen, die jährlich abgeworfen und neugebildet werden. Hornträger (Bovidae, z.B. Gams, Muffelwild, Steinbock) tragen permanente Hörner aus Keratin über einem Knochenzapfen, die nie abgeworfen werden. Diese Unterscheidung ist in der Jägerprüfung regelmäßig prüfungsrelevant.

Prüfungswissen

Prüfungsrelevant: Geweihträger = Cervidae. In Deutschland: Rothirsch, Damhirsch, Rehbock. Geweih = Knochen, jährlicher Abwurf. Hornträger = Bovidae: Gams, Muffel, Steinbock mit permanentem Gehörn. Merke: Reh = Geweihträger; Gams = Hornträger. Das ist das häufigste Thema beim Unterschied der Trophäenarten.

Häufige Verwechslung

Geweihträger (Cervidae) werden oft mit Hornträgern (Bovidae) verwechselt: Geweih wird jährlich abgeworfen und ist aus Knochen; Gehörn ist permanent und aus Keratin.

Relevante Wildarten

Rotwild·Damwild·Rehwild