Lexikon

Geweihträger

Wildbiologie · auch Cerviden

Geweihträger, zoologisch Cerviden, sind die Hirsche; zu ihnen gehören beim Schalenwild Rot-, Dam-, Sika-, Reh- und Elchwild.

Ihr Kopfschmuck, das Geweih, besteht aus Knochen. Es wird jedes Jahr abgeworfen und neu geschoben; während des Wachstums wird es von einer gut durchbluteten Haut versorgt, dem Bast, den der Hirsch später an Bäumen und Sträuchern abfegt. Bei den heimischen Arten trägt in der Regel nur das männliche Stück ein Geweih; beim Reh nennt man es jagdlich Gehörn.

Zoologisch unterscheidet man Echte Hirsche wie Rot-, Dam- und Sikawild von den Trughirschen, zu denen Reh und Elch gehören. Anders als die Hornträger haben Hirsche keine Gallenblase. Der Rehbock wirft sein Gehörn im Spätherbst ab, der Rothirsch sein Geweih im Spätwinter.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion