Spitzwegerich
Der Spitzwegerich ist ein häufiges Wiesenkraut mit einer Rosette lanzettlicher, längs genervter Blätter und kurzen, bräunlichen Blütenähren auf langen Stielen.
Die Blätter stehen in einer grundständigen Rosette, werden bis 30 Zentimeter lang, sind schmal lanzettlich und von drei bis sieben deutlich vorstehenden Längsnerven durchzogen. Von Mai bis September ragen kantige, gefurchte Stiele von bis zu 50 Zentimetern aus der Rosette, an der Spitze sitzt eine kurze, eiförmige Ähre. Die unscheinbaren Blüten sind bräunlich, auffällig ist ein Kranz weißlicher Staubblätter, der von unten nach oben um die Ähre wandert. Der Breitwegerich hat dagegen breit eiförmige Blätter und lange, schlanke Ähren.
Spitzwegerich wächst auf Wiesen, Weiden, Feldrainen und Wegrändern und gehört zu den wertvollen Futterkräutern im Grünland. Wegerich und andere Wildkräuter zählen zur Äsung des Rebhuhns, auch Hase und Reh nehmen ihn auf.
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- FeldrainEin Feldrain ist ein schmaler, dauerhaft bewachsener Streifen aus Gräsern und Kräutern, der Äcker und Wiesen voneinander oder von Wegen trennt.
- WildwieseEine Wildwiese ist eine mehrjährige, vom Jäger angelegte oder gepflegte Wiese, die dem Wild vom Frühjahr bis in den Herbst frische Äsung bietet.
- ÄsungÄsung heißt in der Jägersprache die Nahrung des Wildes, besonders des Schalenwildes, der Hasen und Kaninchen sowie des pflanzenfressenden Federwildes.
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