Jagdlexikon

Rote Heckenkirsche

Wald und Feld · auch Gewöhnliche Heckenkirsche

Die Rote Heckenkirsche ist ein heimischer Strauch der Laubwälder und Hecken, dessen glänzend rote Beeren paarweise an einem Stiel sitzen und giftig sind.

Zweig der Roten Heckenkirsche mit Beerenpaaren · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Zweig der Roten Heckenkirsche mit Beerenpaaren · KI-generierte Illustration

Sie wird etwa ein bis zwei Meter hoch und hat hohle Zweige. Die gegenständigen, elliptischen Blätter sind auf beiden Seiten weich behaart. Im Mai und Juni erscheinen gelblich weiße Blüten, immer zu zweit an einem gemeinsamen Stiel. Daraus werden im Sommer zwei glänzend rote Beeren, die nur am Grund miteinander verwachsen sind und wie ein kleines Paar am Stiel hängen.

Sie wächst bevorzugt auf nährstoffreichen, kalkhaltigen Böden im Schatten oder Halbschatten, in krautreichen Eichen- und Buchenwäldern, in Hecken und Gebüschen, und wird auch an Straßen gepflanzt. Die Beeren enthalten den Bitterstoff Xylostein und gelten als giftig, nach neueren Untersuchungen allerdings nur als schwach giftig. Tiere fressen sie und verbreiten so die Samen. Als echter Strauch bleibt sie in der Strauchschicht und wächst nicht zum Baum heran.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion