Lexikon

Liguster

Wald und Feld · auch Gewöhnlicher Liguster, Rainweide

Der Liguster ist ein heimischer, schnittverträglicher Strauch mit ledrigen, gegenständigen Blättern, weißen Blütenrispen und schwarzen Beeren.

Herbstzweig eines Ligusters mit gegenständigen, schmalen, glänzenden Blättern und aufrechter Rispe schwarzer BeerenMit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung
Zweig des Ligusters mit Beeren · KI-generierte Illustration

Seine schmalen, ganzrandigen Blätter bleiben in milden Wintern oft bis zum Frühjahr am Strauch, weshalb man ihn halbimmergrün nennt. Im Juni und Juli blüht er mit stark duftenden, weißen Rispen. Die glänzend schwarzen Beeren reifen im Herbst und hängen lange, für Menschen sind sie giftig.

Er wächst an warmen Waldrändern, in Hecken und Gebüschen, bevorzugt auf kalkhaltigen Böden, und gehört zu den beliebtesten Heckenpflanzen, weil er dichten Schnitt verträgt. Dornen trägt er nicht.

Das lange haftende Laub gibt Hecken auch im Winter Sichtschutz und Deckung, und die Beeren dienen Vögeln als Winternahrung.

Verwandte Begriffe

Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion