Sommerlinde
Die Sommerlinde ist ein heimischer Laubbaum mit großen, herzförmigen, beiderseits behaarten Blättern und duftenden, gelblich weißen Blüten im Juni.
Ihre Blätter werden meist deutlich größer als die der Winterlinde, sind schief herzförmig, scharf gesägt und auch oberseits weich behaart. Auf der Unterseite sitzen in den Nervenwinkeln weißliche Haarbüschel, bei der Winterlinde sind sie rostbraun. Sie blüht im Juni als früheste der heimischen Linden, meist mit zwei bis fünf Blüten je Stand. Die kugeligen, filzigen Nüsschen hängen an einem zungenförmigen Flugblatt und tragen vier bis fünf deutlich vorspringende Rippen.
Von Natur aus wächst sie vor allem in Schlucht- und Hangwäldern auf frischen, nährstoffreichen, oft steinigen Böden. Ihr Holz ist weich und zählt zu den Weichhölzern. Junge Linden werden vom Schalenwild mäßig gern verbissen, gefegt oder geschält wird an ihnen selten. Die kleinen Nüsschen bilden keine Mast wie Eicheln oder Bucheckern.
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