Jagdlexikon

Sommerlinde

Wald und Feld · auch Großblättrige Linde

Die Sommerlinde ist ein heimischer Laubbaum mit großen, herzförmigen, beiderseits behaarten Blättern und duftenden, gelblich weißen Blüten im Juni.

Zweig der Sommerlinde mit Fruchtstand · KI-generierte Illustration
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte Abbildung

Zweig der Sommerlinde mit Fruchtstand · KI-generierte Illustration

Ihre Blätter werden meist deutlich größer als die der Winterlinde, sind schief herzförmig, scharf gesägt und auch oberseits weich behaart. Auf der Unterseite sitzen in den Nervenwinkeln weißliche Haarbüschel, bei der Winterlinde sind sie rostbraun. Sie blüht im Juni als früheste der heimischen Linden, meist mit zwei bis fünf Blüten je Stand. Die kugeligen, filzigen Nüsschen hängen an einem zungenförmigen Flugblatt und tragen vier bis fünf deutlich vorspringende Rippen.

Von Natur aus wächst sie vor allem in Schlucht- und Hangwäldern auf frischen, nährstoffreichen, oft steinigen Böden. Ihr Holz ist weich und zählt zu den Weichhölzern. Junge Linden werden vom Schalenwild mäßig gern verbissen, gefegt oder geschält wird an ihnen selten. Die kleinen Nüsschen bilden keine Mast wie Eicheln oder Bucheckern.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion