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Lexikon
Wildbiologie·Hohe Prüfungsrelevanz

Fasan

Klassischer Hühnervogel des Niederwildes mit Bodenbrut und starkem Deckungsbedarf.

Der Fasan ist eine bekannte Niederwildart der Feldflur und strukturreichen Offenlandschaft. Sein Bestand hängt stark von Deckung, Insektenreichtum, Brutplätzen, Prädationsdruck und angepasster Hege ab.

Merkmale der Art

Der Fasan gehört zu den Hühnervögeln und ist als bodenlebender Vogel an kräftigen Läufen, kurzem kräftigen Schnabel und schnellem Startflug zu erkennen. Der Hahn ist farbenprächtiger als die Henne und trägt meist einen langen Stoß. Fasane verlassen sich oft auf Deckung und drücken sich zunächst, bevor sie auffliegen.

Lebensraum und Bestand

Bevorzugt werden reich strukturierte Agrarlandschaften mit Hecken, Säumen, Brachen und deckungsreichen Randzonen. Küken sind in den ersten Lebenswochen stark auf Insekten angewiesen, weshalb monotone Feldfluren problematisch sind. Gute Fasanenlebensräume entstehen nicht durch Zufall, sondern durch konsequente Biotop- und Niederwildhege.

Jagdliche Bedeutung

Der Fasan ist klassisches Federwild der Feld- und Gesellschaftsjagd. Für eine waidgerechte Bejagung sind sichere Geschlechtsansprache, passende Hundearbeit und die Beachtung der Jagdzeit wesentlich. In Prüfungen wird die Art regelmäßig zusammen mit Rebhuhn, Feldhase und Niederwildhege behandelt.