Geläuf
Geläuf nennt die Jägersprache die Spur des Federwildes, also die Folge von Trittsiegeln, die etwa Fasan und Rebhuhn auf dem Boden hinterlassen.
Der einzelne Abdruck darin heißt Trittsiegel. Beim Fasan zeigt er drei kräftige Vorderzehen und eine kurze Hinterzehe, die sich oft kaum abdrückt. Krähen hinterlassen dagegen eine lange Hinterzehe mit deutlichem Krallenabdruck. Schalenwild hinterlässt Fährten, Hase, Kaninchen und Raubwild Spuren. Zusammen mit Federn, Gestüber und Huderstellen verrät das Geläuf, welche Hühnervögel im Revier leben.
Verwandte Begriffe
TrittsiegelTrittsiegel heißt der Abdruck, den ein einzelner Lauf oder Fuß im Boden hinterlässt, beim Schalenwild ebenso wie bei Hase, Raubwild und Federwild.SpurSpur heißt in der Jägersprache die Folge der Abdrücke, die Haarwild außer dem Schalenwild hinterlässt, etwa Hase, Fuchs, Marder oder Wolf.FährteFährte nennt die Jägersprache die Reihe der Trittsiegel, die Schalenwild wie Reh, Hirsch oder Wildschwein beim Ziehen und Flüchten im Boden hinterlässt.GestüberGestüber nennt der Jäger den Kot des Federwildes, vor allem der Hühnervögel wie Fasan und Rebhuhn.FasanDer Fasan, genauer Jagdfasan, ist ein aus Asien stammender, seit Jahrhunderten eingebürgerter Hühnervogel der deckungsreichen Feldflur.StänderStänder heißen in der Jägersprache die Beine der Vögel, vor allem des Federwildes wie Fasan, Rebhuhn, Ente oder Taube.