Lexikon

Geflügelpest

Wildkrankheiten · auch Vogelgrippe, Hochpathogene Aviäre Influenza

Die Geflügelpest, auch Vogelgrippe genannt, ist eine durch hochpathogene Influenzaviren ausgelöste Seuche von Wild- und Hausvögeln.

Fachlich heißt sie hochpathogene aviäre Influenza; die Erreger gehören vor allem zu den Subtypen H5 und H7. Wildvögel, besonders Wasservögel und Möwen, verbreiten das Virus über Kot und Sekrete an Gewässern und Rastplätzen, Zugvögel tragen es über weite Strecken. Viele Arten sterben daran, etwa Schwäne, Gänse und Greifvögel; manche Enten tragen das Virus dagegen ohne Krankheitszeichen. Auch Säugetiere wie Fuchs, Marder oder Katze können sich an toten Vögeln anstecken.

Warnzeichen sind gehäufte Todesfälle von Wildvögeln, vor allem an Gewässern. Kranke Vögel wirken matt, halten den Kopf schief, drehen sich im Kreis oder können nicht mehr fliegen. Tote oder kranke Wildvögel fasst der Jäger nicht mit bloßen Händen an, hält seinen Hund fern und meldet den Fund dem Veterinäramt; schon der Verdacht ist meldepflichtig. Menschen stecken sich nur selten an, meist nach engem Kontakt mit krankem Geflügel. Wildvögel lassen sich nicht impfen.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion