Lexikon

FSME

Wildkrankheiten · auch Frühsommer-Meningoenzephalitis

FSME, die Frühsommer-Meningoenzephalitis, ist eine von Zecken übertragene Virusinfektion, die beim Menschen Hirnhaut und Gehirn entzünden kann.

Das Virus kreist zwischen Zecken und kleinen Säugetieren wie Mäusen. Es sitzt in den Speicheldrüsen der Zecke und wird schon kurz nach dem Stich übertragen, rasches Entfernen schützt hier also kaum. Selten steckt man sich über Rohmilch infizierter Ziegen oder Schafe an. Risikogebiete liegen vor allem in Süddeutschland sowie in Thüringen und Sachsen, einzelne auch weiter nördlich und westlich.

Viele Infektionen verlaufen unbemerkt oder wie eine leichte Grippe. Bei einem Teil der Erkrankten folgt nach einer beschwerdefreien Pause eine Entzündung von Hirnhaut, Gehirn oder Rückenmark mit Fieber, Kopfschmerzen und manchmal bleibenden Lähmungen. Eine ursächliche Behandlung gibt es nicht, wohl aber eine gut wirksame Impfung, die Menschen in Risikogebieten empfohlen wird. Für Hunde gibt es keinen Impfstoff; sie erkranken nur selten.

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Redaktion Jagdprüfung.de · Stand 23.10.2026. Dieser Eintrag wurde mit KI-Unterstützung verfasst und ersetzt nicht die Vorschriften des jeweiligen Bundeslands. KI-Transparenz · Redaktion