Buschwindröschen
Das Buschwindröschen ist ein weiß blühender Frühjahrsblüher der Laubwälder, der im März und April oft große Teppiche bildet, bevor sich das Kronendach schließt.
Die Pflanze wird 10 bis 25 Zentimeter hoch und treibt aus einem kriechenden Wurzelstock. Zur Blütezeit fehlen grundständige Blätter; im oberen Teil des Stängels steht ein Quirl aus drei gestielten, handförmig dreiteiligen, grob gesägten Hochblättern. Darüber sitzt meist eine einzelne Blüte mit sechs bis acht weißen, außen oft rosa überlaufenen Blütenblättern und gelben Staubbeuteln. Das ähnliche Gelbe Windröschen blüht gelb.
Die Art wächst in krautreichen, frischen Laub- und Mischwäldern, in Gebüschen und Hecken. Sie nutzt das Licht im Vorfrühling und zieht im Frühsommer wieder ein. Alle Teile enthalten Protoanemonin und sind schwach giftig; beim Trocknen verliert sich die Wirkung. Besonders geschützt ist das Buschwindröschen nicht. Wie jede wild wachsende Pflanze darf es aber nicht ohne vernünftigen Grund ausgegraben werden; erlaubt ist, in geringen Mengen für den persönlichen Bedarf pfleglich Blumen zu pflücken, wo kein Betretungsverbot gilt.
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