Gemeine Esche
Die Gemeine Esche ist ein hoher heimischer Laubbaum mit gefiederten, gegenständigen Blättern und tiefschwarzen Knospen.
Mit künstlicher Intelligenz erzeugte AbbildungEin Blatt besteht aus meist neun bis 15 gesägten Fiederblättchen. Die schwarzen Knospen stehen sich paarweise gegenüber, die Endknospe ist besonders groß. Die Früchte sind einseitig geflügelte Nüsschen, die in Büscheln oft bis in den Winter am Baum hängen. Die Rinde ist jung glatt und olivgrau, später netzartig gefurcht. Die Eberesche hat ähnliche Blätter, aber wechselständige, filzige Knospen.
Die Esche liebt nährstoffreiche, frische bis feuchte Böden und gehört in Auwälder und an Bäche, wächst aber auch auf trockenen Kalkhängen. Sie treibt spät aus und braucht im Alter viel Licht. Seit Anfang der 2000er-Jahre setzt ihr das Eschentriebsterben schwer zu, eine von einem eingeschleppten Pilz ausgelöste Krankheit.
Junge Eschen werden stark verbissen. Zweige der Esche eignen sich gut als Proßholz, das im Winter zum Abäsen liegen bleibt. Mast liefert die Esche nicht, und bruchgerecht ist sie nicht.